Victor Vasarely
Victor VASARELY ist einer der grossen Namen der Op Art. Seine Formen in dem Gewimmel kleiner, kaum voneinander unterscheidbarer Elemente (Kreise, Quadrate und deren Ableitungen) wurden zum Massstab in der Kunst.
1908 geboren in Ungarn
1928 Vasarely war Schüler des Meisters Bortnyik in Budapest, wo er früh mit Untersuchungen zu den Eigenschaften von Transparenz und Lichtbrechung lernte.
1930 lässt er sich in Paris nieder, mit dem Ziel, eine Karriere in der Werbekunst zu verfolgen.
Aus seinen Forschungen entwickelt er seine eigene bildnerische Semantik:
1935 entstanden seine beiden Hauptmotive: Streifen und Schachbrettmuster.
1944 hatte er seine erste Ausstellung in der Galerie Denise René; man nennt ihn den „Prinzen des Trompe-l’œil“.
1952 Entstehen neue Motive, die ihn in den Bereich der abstrakten Kunst führen: die Auflösung von Formen in ein Gewimmel kleiner, kaum voneinander unterscheidbarer Elemente (Kreise, Quadrate und deren Ableitungen).
1962 Erfindet er neue morphologische Serien; er sucht nicht mehr – wie einst – nach kostbaren Nuancen oder raffinierten Harmonien; reines Rot, Grün und Blau füllen die Geometrie mit einer Art Naivität aus. Mit der Serie „Radio Sources“ hingegen wird eine Rückkehr zum Illusionismus markiert. Die Elemente weisen Farbverläufe auf, die so geschickt angeordnet sind, dass das Werk wirkt, als würde es von einem Licht hinter der Leinwand durchstrahlt. „Es sind nicht mehr die Quadrate und Kreise, die wellenförmig schwingen und sich in Anamorphosen verformen: Sie bleiben an ihrem Platz, sind jedoch entmaterialisiert.“
1965 erlebt Vasarely mit der Ausstellung „The Responsive Eye” im Museum of Modern Art in New York den endgültigen internationalen Durchbruch.
Ab diesem Zeitpunkt werden seine Bilder und Lithographien für unsere Anleger interessant, denn die nächste Generation von Sammlern findet in Originalen und original Lithographien immer mehr Gefallen.
In Die Werkgruppen auf silbernem oder goldenem Grund erinnern an die malerischen Effekte des Chiaroscuro (Hell-Dunkel-Kontrasts). In den Sechzigern noch in anspruchsvollen Büros zu finden, besitzen diese mittlerweile ein interessantes Wertsteigerungspotenzial für Sammlerinnen und Sammler zeitgenössischer Kunst.
Der Betrachter wird in das Innere des Würfels hineingezogen, was ebenso schön wie auch verwirrend sein kann.
Werke von Vasarely gehören in einen anspruchsvollen Sammlungsbereich und bereichern ein zeitgenössisches Kunstportfolio, also ein i-Tüpfelchen mit Potenzial in einer Sammlung.
Wir blicken in die Zukunft. Der Time Tunnel, oft in den Sechziger Jahren thematisiert, kommt auch in vielen Op Art Bildern zum Ausdruck. Der Betrachter vertieft sich bis in die Unendlichkeit, denn unser Streben ist es immer, den weitesten Blick erhaschen zu können.
Op Art findet sich auch in mancher Kunstausstellung. Dabei gibt es neben den zeitgenössischen Werken auch junge Künstler, die den Stil aktiv neu interpretiert haben.
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